Züri brännt nümm

Ende der siebziger Jahre gibt es in Zürich kaum Räume für alternative  Kultur. Die Stadt weigert sich, die  teilweise leer stehende Rote Fabrik zur Verfügung zu stellen –  gleichzeitig soll der Umbau des Opernhauses mit einem Kredit über  sechzig Millionen Franken unterstützt werden. Nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen von Gruppen wie Rock als Revolte haben viele  genug: Am 30. Mai 1980 endet eine Demo gegen die  pernhausvorlage im sogenannten Opernhauskrawall.

Bilder von Gertrud Vogler, Sozialarchiv